trinitas

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Du sollst Vater und Mutter ehren...

Wenn ein Kind sich gegen seine Eltern auflehnt, im Krankheitsfall nicht für sie sorgt oder sogar Verachtung gegen die eigenen Erzeuger verspürt, dann verübt es Sünde.Keine Ehre oder Liebe bezieht sich dabei mit ein und auch der Gehorsam zählt dazu.Behandeln die Eltern ihr eigenes Fleisch und Blut lieblos und ungerecht, so gehören auch diese zu Jenen, welche gegen das vierte Gebot verstoßen.Ich bin mittlerweile sechsundzwanzig Jahre alt und gehöre zu den Kindern, welche gegen das vierte Gebot verstoßen haben. Für mich ist es so, dass dieses Gebot eigentlich irgendwie selbstverständlich klingt, aber dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich alles im Stillen ertragen muss, was man mir angetan hat.''Angetan''... Dieses Synonym ertönt brutal und dennoch bin ich nicht dazu imstande, das Vergangene in ein schöneres Wort zu verpacken. Prinzipiell ist es auch nicht notwendig, denn es verändert rein gar nichts, das Geschehene in einem besseren Licht wiederzugeben, wenn es so stark schmerzt.Um sogleich diverse Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, möchte ich klarstellen, dass ich keinerlei physische Schläge oder so einstecken musste! Aber mentale Treffer können ebenso schmerzlich sein...Ich habe mehrere Berichte und Foren durchforstet, mich schlau gemacht darüber, welchen Menschen es ähnlich ergeht und so fiel mir auf, dass die Zahl doch nicht so gering ist, wie ich es zu Beginn angenommen hatte. Viele Beiträge handelten von den Kindern, welche sich für den Bruch entschieden hatten, aber noch mehr Zeilen stammten von den verschiedenen Eltern, die unter dieser Situation leiden. Den Erzeugern quälte die Frage, nach dem ''Warum?'', den ihre Fehler – mögen sie auch noch so klein sein – fallen den Meisten gar nicht auf.Und zu dieser Aussage fällt mir auch ein Zitat ein, welches mir doch sehr zutreffend erscheint (zu meiner Schande weiß ich leider nicht mehr, von wem es stammt -.-):Ein kleiner Schmerz reicht weit und er zieht sich bis in die Unendlichkeit.Man verkündet immer, dass es die winzigen, unscheinbaren Dinge sind, die uns im Leben wirklich glücklich machen, aber so verhält es sich auch mit dem Schmerz.Es kann eine Aussage oder ein unangemessenes Auftreten sein, eine minimale Intoleranz oder auch eine Erziehungsmaßnahme, die ein Elternteil aus der eigenen Kindheit übernommen hat.Es muss nicht immer einen riesengroßen Knall geben, damit ein Schützling sich dazu entscheidet, den Kontakt abzubrechen. Manchmal ist es viel schwerer, kurze Worte oder kleine Dinge zu verzeihen, als die Großen. Ich rede diesbezüglich jedoch nicht von Jenen, welche in ihrer jüngeren Zeit unter körperlichen Misshandlungen gelitten haben, denn ich glaube, in solchen Fällen ist solch eine Entscheidung immer nachzuvollziehen.Vielmehr geht es mir hierbei um die Personen, welche immer in der Ungewissheit schwimmen.Hierbei möchte ich sagen – und dies wurde auch schon von diversen Experten geäußert – es gibt tatsächlich einen Grund, weshalb sich ein Kind von der eigenen Familie abwendet. Ich möchte jedoch nicht behaupten, dass die Fehler ausschließlich bei den Eltern liegen, denn das ist definitiv nicht immer der Fall!Im Gegenteil, eigentlich machen beide Seiten Fehler und sehen sie meist gar nicht.Dabei sollte man aber auch etwas Wichtiges nicht vergessen: Fehler machen uns menschlich!Niemand ist perfekt, selbst dann nicht, wenn er es von sich denkt und wir Individuen können uns auch nur weiterentwickeln und dazu lernen, wenn wir bereit sind, Fehler zu machen und die Konsequenzen zu tragen.Manchmal muss man etwas wagen... Manchmal sind die falschen Entscheidungen genau die Richtigen...Es ist wichtig, seinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn man eventuell im späteren Verlauf erkennen muss, dass dieser Weg der absolut Falsche war.Aber nur so ist es uns möglich, unsere Lektionen daraus zu lernen, um uns klarzumachen, dass wir bei der nächsten, wichtigen Entscheidung nicht erneut diesen Pfad einschlagen werden.Und natürlich möchten die Eltern nicht dabei zusehen, wie ihr eigenes Fleisch und Blut eine Entscheidung fällt, bei der den Älteren schon im vorneherein klar ist, dass genau dieser Weg herbe Konsequenzen mit sich ziehen wird. Ihnen ist es wichtig, ihrem Sprössling den notwendigen Schutz zu geben, ihm das Leid zu ersparen und ihnen das Leben zu erleichtern.Vielleicht, weil sie selbst den gleichen Fehler gemacht haben und bereits wissen, wie schwer die Korrektur sein wird... Das ist selbstverständlich nur gut gemeint und besitzt keine finstere Absicht, aber man sollte es auch aus der Perspektive des Kindes betrachten.Ein Kind, ganz gleich, welches Alter es besitzt, hat ein eigenes Leben... Eine eigene Geschichte, Welche es selber schreiben muss.Für die Entwicklung ist das gut und auch wenn es schwer fällt, so wäre es vielleicht besser, dem Kind im Nachhinein beizustehen und hoch zu helfen, als es immer nur ''gut zu meinen''. Hin und wieder ist es wichtiger, dem Menschen die eigene Hand zu reichen, um wieder auf die Beine zu kommen, als den Fall zu verhindern.Zudem stärkt es das Band, schweißt die Familie noch enger zusammen und zeigt dem Sprössling etwas auf, dass er sehr zu schätzen lernt: >Ganz gleich, was ich auch für Fehler begehe, meine Familie ist immer für mich da!

24.11.16 10:39, kommentieren

Auf diesem großen Planeten wandern Milliarden von Menschen umher. Sie meistern ihren Alltag, genießen ihn in vollen Zügen oder wünschen sich auch so manches Mal, gewisse Stunden wären ihnen erspart geblieben.
Da gibt es diese wundervollen Momente, in Denen wir uns wünschen, die Zeit würde bitte kurz inne halten, um das Glücksgefühl noch etwas mehr ausschöpfen zu können oder auch die friedlichen Sekunden, in Denen man einfach mal die innere Ruhe verspüren kann und seiner Seele eine Pause gönnt. Diese abenteuerlichen Augenblicke, in Denen das Adrenalin durch unsere Venen pumpt und das kleine Herz regelrechte Purzelbäume schlägt. Und auch Jene, in Denen wir unsagbar viel Dankbarkeit verspüren, dass wir diese ganzen Facetten der positiven Emotionen erleben dürfen. Diese Augenblicke, in Welchen wir die ganze Welt umarmen möchten.

Aber dann gibt es da noch etwas Anderes...

Dunkle Ecken auf unseren Wegen, hinter Denen sich die Verzweiflung versteckt und geduldig darauf wartet, hervorspringen zu können, um nach uns zu greifen.
Es streckt uns nieder, zwingt uns förmlich auf die Knie und presst uns so hart auf den kalten Boden, dass es uns das Aufstehen erschwert.
Wir haben das Gefühl, all die Kontrolle würde uns abgenommen und verfluchen diese Momente dafür, dass wir sie in unserem Leben ertragen müssen.
Diese Stunden, Tage, ja sogar Wochen und Monate oder im schlimmsten Fall auch Jahre, in Denen wir den Eindruck bekommen, wir hätten in unserem früheren Leben etwas Furchtbares verbrochen und man möchte uns nun dafür strafen.
Es sind Jene, in Denen wir uns wünschen, die Zeit würde doch bitte endlich etwas schneller voranschreiten, sodass wir das Schlimmste schnellstmöglich überstehen.
Jene, in Denen wir uns fragen, ob wir dies tatsächlich verdient hätten oder ob es nur das Leben selbst ist, Welches uns verhöhnt.
Eben Jene, in Denen wir uns wünschen, wir würden jetzt lieber überall sein, als an diesem hässlichen Fleck, denn dann wäre uns wohl Einiges erspart geblieben.
Es handelt sich dabei um diese Erlebnisse, die irgendwie immer länger und härter im Gedächtnis bleiben, als die schönen Momente, von Denen wir so schwärmen.


Wir alle tragen unser Päckchen auf den Schultern und formen unseren Charakter aufgrund unserer Erfahrungen.



Und hiermit heiße ich dich, mein lieber Leser, ganz herzlich auf meinem Blog Willkommen!
Hier möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen, dir - insofern du das auch möchtest - vielleicht ein paar Ratschläge zukommen lassen und deine Tipps selbstverständlich genauso gerne annehmen.
Wer weiß schon, welche Thematik ich dabei so aufgreifen werde, nur um meinen eigenen Senf dazu zu geben? Du weißt es nicht und ehrlich gesagt, auch ich bin mir diesbezüglich noch nicht ganz sicher.
Ich bin gespannt, in welche Richtung wir gehen und lasse mich überraschen, was die Zukunft bringen wird

24.11.16 09:32, kommentieren